Auch wir haben uns wieder auf der legendären Hafenmauer in Horta verewigt

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Na, mal schauen wo wir sind

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Tolles Wolkenbild

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Der Morgensonne entgegen

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Segel- und Motorbootschule in Erlangen

Atlantiküberquerung Karibik – Azoren (ca. 2700 sm)

Termin: 04.05. – 01.06.2019 /
Törnart: Hochseetörn

Der Törn startet in der Simpson Bay Marina in der Lagune des holländischen Teils, nicht weit vom Flughafen. Nachdem alle ihre Kojen bezogen haben, gehen wir in ein nahe gelegenes, hübsches Restaurant am Hafen und genießen ein schönes, karibisches Abendessen. Die folgenden 2 Tage stehen ganz im Zeichen der Törnvorbereitung und eines ausgiebigen Provianteinkaufs. Nach einer ausführlichen Schiffs- und Sicherheitseinweisung führt uns ein erster Schlag zum Einsegeln zur Nachbarinsel Anguilla, wo wir noch einmal karibisches Flair, weißen Strand, türkisfarbenes Wasser und ein letztes Essen an Land genießen. Am nächsten Morgen geht es los, wir segeln am Wind zunächst einen nördlichen Kurs Richtung Bermudas. Hier sind Strömung und Wind günstiger als auf einem Kurs direkt zu den Azoren, bei dem wir durch Flautengebiete kommen würden. Nach etwa 800 sm erreichen wir die Westwinddrift und steuern nun einen östlicheren Kurs Richtung Azoren.

Auf dieser Route sind die Winde wechselhafter als bei der Atlantiküberquerung von Ost nach West und es kann bisweilen auch ordentlich blasen. Dieser Törn gilt als der seglerisch anspruchsvollere. Nach ein paar Tagen hat sich die Bordroutine eingestellt und jeder hat seinen Rhythmus in den Nachtwachen gefunden. Wir werfen die Schleppangel aus und bereichern die Bordküche durch frischen Fisch, wir sehen grandiose Sternenhimmel und beobachten wie Delphine unser Schiff begleiten. Nach drei Wochen etwa erreichen wir die ersten Inseln der Azoren. „Nur derjenige, der die Azoren von Deck einer Yacht aus sieht, erkennt die Schönheit dieses Bildes in der Mitte des Ozeans“, schrieb Joshua Slocum am Ende seiner Einhandatlantiküberquerung als er am 20.07.1895 in Faial an Land ging.

 

Die Inseln gelten als das bestgehütete Seglergeheimnis Europas und bezaubern durch ihr angenehmes Klima, ruhige Buchten, klares Wasser und wunderschöne Landschaften. Gut geschützte Häfen und die legendäre Freundlichkeit der Einwohner, gegenüber der Yachtszene, machen den Aufenthalt so angenehm. Wir wollen Joshua Slocums Beispiel folgen und auch unseren Landfall in Faial erleben. Ein Höhepunkt einer jeden Seglerkarriere ist auf jeden Fall der Besuch des legendären Cafe Sport in Horta, das schon seit vielen Jahrzehnten Treffpunkt der Blauwasserszene ist. Wir lassen unsere Überquerung bei einem leckeren Essen in dem Restaurant des Weltumseglers Genuíno ausklingen.