Azoren – Galizien (A Coruña)

Galizien
Azoren – Galizien (A Coruña) (ca. 1000 sm)

Dauer: 13 Tage

Törnart: Hochseetörn

Dieser Törn ist vor allem für diejenigen interessant, die schon lange von einer Atlantiküberquerung träumen. Viele haben aus beruflichen Gründen nicht die Möglichkeit, vier Wochen am Stück Urlaub zu nehmen. Auch ist dieser Hochseetörn eine ideale Vorbereitung für eine Überquerung, um zu sehen, wie man damit klarkommt, fünf oder sechs Tage auf See zu sein.

Törnbeginn

Der Törn beginnt in Ponta Delgada, auf der Insel Sao Miguel. Nachdem alle Kojen bezogen sind, gehen wir gemeinsam einkaufen, um uns für unsere Hochseefahrt zu verproviantieren. Sobald alles verstaut ist, lernen wir uns bei einem schönen Abendessen besser kennen.

Leinen los

Am nächsten Morgen, nach ausgiebigem Frühstück und Sicherheitseinweisung, heißt es „Leinen los“ für unseren ersten Schlag an Sao Miguels Südküste. Alle können sich mit dem Schiff vertraut machen und je nach Wind kehren wir am Abend nach Ponta Delgada zurück oder besuchen bei ruhiger See Vila Franca Do Campo, ein hübsches kleines Örtchen, ein paar Seemeilen weiter östlich. Natürlich haben wir auch die Möglichkeit, die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden.

Auf geht’s, Richtung  Festlandeuropa

 

Dann werden aber spätestens die Segel gesetzt und die InsPIRATion läuft Kurs A Coruña. Es folgen Tage, die von Wachwechseln und Rudergehen geprägt sind. Nach spätestens 2-3 Tagen hat sich an Bord alles eingespielt und der Alltag ist weit entrückt. Amwindkurs liegt an, der uns gute Etmale beschert. Die Nachtwachen werden Routine und wir genießen das Segeln unter dem Sternenhimmel. Delphine begleiten uns und wenn wir Glück haben, wird der eine oder andere Wal gesichtet, was um die Azoren herum keine Seltenheit ist. Täglich wird die Angel ausgebracht, um uns mit leckerem Frischfisch zu versorgen.

Landfall in Galizien

Nach ca. einer Woche liegt die galizische Küste mit ihren wundervollen, fjordähnlichen Buchten voraus, die sich Rias nennen. Es sind weit verzweigte Flussmündungen, die von saftig grünen Wäldern begrenzt werden. In die betten sich malerisch kleine Fischerstädtchen ein. Eines dieser Städtchen suchen wir uns zum Anlanden aus, vertreten uns die Beine in den kleinen Gässchen und finden ein schönes Lokal, in dem wir uns von der galizischen Küche verwöhnen lassen. „Pulpo á la Gallega“, also Tintenfisch auf galizische Art, ist in ganz Spanien fester Bestandteil einer jeden Speisekarte und hier so etwas wie das Nationalgericht. Die nächsten Tage sind geprägt durch entspanntes Segeln in kleineren Etappen. Mal fällt der Anker in einer der zahlreichen Buchten, ein anderes Mal nehmen wir Kurs auf einen kleinen Hafen an.

Ansteuerung A Curuna

Wir steuern in die Biskaya ein und passieren den Herkulesturm, das älteste, noch aktive Leuchtfeuer der Welt. Danach liegt A Coruña an Steuerbord voraus und wir laufen in unsere finale Marina ein. Bei einem letzten schönen Abendessen in der Altstadt lassen wir diesen spannenden und abwechslungsreichen Törn ausklingen….Azoren Galizien…..wir kommen wieder!

Rauschefahrt

Wir nutzen das gute Wetter und packen den Sextanten wieder aus

 

 

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