Azoren (Horta/Faial – Horta/Faial)

Azoren
Azoren
(Horta/Faial – Horta/Faial) (ca 200 sm)

Dauer: 9 Tage

Törnart: Segelreise

Die Azoren seien das bestgehütete Seglergeheimnis Europas, sagt man. Die Inseln bestechen vor allem, weil sie so herrlich fern vom Massentourismus sind. Der Törn beginnt in Horta auf der Insel Faial, dem wohl bekanntesten Seglertreff im Nordatlantik. Seit Generationen ist das berühmte Peter Cafe Sport in Familienbesitz und Dreh- und Angelpunkt der dortigen Seglerszene. Die Bedeutung dieses kleinen Lokals lässt sich schon daran erkennen, dass es eigens für die Weltausstellung in Portugal nachgebaut wurde. Als Segler muss man da einfach mal gewesen sein.

Nachdem wir die Kojen bezogen haben, heißt es für uns aber erst einmal, auf in den nächsten Supermarkt. Wir verproviantieren uns für die Reise. Am Abend lernen wir uns bei einem leckeren Essen besser kennen und beschließen den Tag mit einem Absacker im Peter Cafe Sport.

Leinen los, Wir segeln nach Pico

Am nächsten Morgen geht es nach Königsfrühstück und Sicherheitseinweisung raus aus dem Hafen und die Crew kann sich, bei ein paar Schlägen zwischen den Inseln, mit dem Schiff vertraut machen. Ziel wird die Nachbarinsel Pico sein, deren markanter Vulkankegel hier das Landschaftsbild prägt.

Graciosa und Sau Jorge

Der nächste Wegpunkt ist Porto das Velas, auf der Insel Sau Jorge. Eine hübsche kleine Marina erwartet uns hier, direkt vor einer bewachsenen Steilwand. Ein Flair fast wie vor Anker. Entweder hier, oder auf einem der anderen Eilande, werden wir sicher einmal Zeit finden einen Tag zu bleiben. Eventuell nehmen wir uns einen Mietwagen um das Landesinnere zu erkunden. Am Folgetag ist ein langer Schlag Richtung Graciosa geplant, die nördlichste Insel der mittleren Gruppe. Ein kleiner Fischerhafen mit drei Dutzend Häuschen drum herum, heißt uns hier willkommen. Wenn man Ruhe sucht, hier findet man sie! Wie gemütlich und unaufgeregt es hier zugeht haben wir selber schon erfahren. Nachdem wir in den Hafen eingelaufen waren, gab uns einer der Fischer eine Hand beim Längseitsgehen. Auf unsere Frage, wo wir denn die Hafengebühr zu entrichten hätten, kam zur Antwort, wir seien Gäste und müssten nichts bezahlen.

Auf nach Terceira

Dann heißt es wieder „Leinen los“, wir steuern Terceira an und machen am Abend in Angro do Heroismo fest, einem Städtchen, das zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt wurde und genießen den Flair der hübschen Häuschen und Gassen. Hier lohnen sich ein paar Spaziergänge.

Über Sao Jorge geht es langsam zurück Richtung Horta. Vielleicht haben wir ja Glück und treffen zwischen den Inseln auf Wale. Gerade im Frühjahr sind bei den Azoren viele Blauwal-Weibchen mit ihren Jungen unterwegs und es ist unglaublich faszinierend, diese riesigen Meeressäuger in freier Wildbahn zu beobachten. Zum Ende des Törns machen wir wieder in Horta fest und lassen den Törn bei einem letzten Drink in dem uns nun schon bekannten Peter Cafe Sport nochmal Revue passieren.

Die Ankunft wurde ausgiebig gefeiert

Rauschefahrt

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