Ankerplatz vor der Soggy Dollar Bar

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Die InsPIRATion in der White Bay

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Segel- und Motorbootschule in Erlangen

Guadeloupe – Antigua – St. Barth – Sint Maarten (ca.300 sm)

Termin: 02.03.-16.03.2019 – 2 Wochen
Törnart: Segelreise

Der Törn startet in Point a Pitre, das wegen seiner Infrastruktur und seinem Flair perfekt als Ausgangshafen geeignet ist. Nachdem wir uns im nahegelegenen französischen Supermarkt verproviantiert haben, genießen wir den ersten karibischen Abend mit einem schönen Essen in einem typischen Restaurant am Hafen. Am nächsten Tag heißt es „Leinen los“ und unsere Yacht bahnt sich ihren Weg durch das betonnte Fahrwasser, das uns sicher zwischen den vorgelagerten Riffen hindurch in die karibische See entlässt. Auf Amwindkurs genießen wir die ersten Seemeilen unter südlicher Sonne, die uns den Winter zuhause schnell vergessen lässt. Die Kompassnadel zeigt auf Süd, Ziel sind die wundervollen Iles des Saintes, wo es die wahrscheinlich leckersten Croissants der kleinen Antillen gibt! Wir beschließen diesen ersten herrlichen Segeltag, nach einem genüsslichen Bad, mit einem leckeren Essen an Bord. Am nächsten Morgen machen wir noch einen kleinen Spaziergang zum Fort Napoleon, wo wir mit einem spektakulären Ausblick über den Archipel belohnt werden. Anschließend heißt es „Anker auf“ und wir steuern wieder Guadeloupe an, wo wir vor dem Jacques-Cousteau-Nationalpark, einem der schönsten Schnorchelgebiete der Karibik, ankern. Natürlich nehmen wir uns hierfür ausreichend Zeit.

Auf unserer nächsten Etappe spüren wir was es heißt, wenn der Passat über hunderte von Meilen die See aufbaut. Zwei Meter hoch ist die Dünung, aber lang wie ein Fußballfeld breit. Sanft lässt sie uns dahingleiten. Ziel ist Antigua, das Segelzentrum der Leeward Islands, das uns in English Harbour an Nelson`s Dockyard einen traumhaften Anlegeplatz vor historischer Kulisse bietet. Am nächsten Tag segeln wir die Küste Antiguas entlang und finden einen schönen Ankerplatz für die Nacht.

Nach herrlichem Segeln mit raumen Wind fällt am nächsten Tag der Anker in der Little Bay vor Montserrat. Bis heute sind zwei Drittel der Insel, wegen des nach wie vor aktiven Vulkans Soufriere Hills, Sperrgebiet. Einen Ausflug, zu der von Vulkanasche und Lava verschütteten Hauptstadt Plymouth, vergisst man sein Leben lang nicht. Ein Anblick der wirklich unter die Haut geht. Von hier aus steuern wir die Insel Nevis an und machen an einer Boje vor dem schönen Pinney’s Beach fest. An Land lockt die Sunshine Bar mit ihrem „Killerbee“ Cocktail, dem der regionale Reggea Künstler Watusi ein musikalisches Denkmal gesetzt hat. Am nächsten Morgen werden früh die Segel gesetzt, es folgt unser längster Schlag auf diesem Törn. Knapp fünfzig Meilen sind es bis St. Barth, das St. Tropez der Karibik, wie es heißt! Danach zeigt der Bug nach Anguilla, eine relativ wenig bekannte Insel, die es aber absolut Wert ist, dort etwas Zeit zu verbringen. Mit ihren kleinen Nachbarinseln Sandy Island und Prickly Pear bietet sie alles, wovon man träumt, wenn man an Karibik denkt. Abends bietet Dad´s Bar oder das Pumphouse Livemusik und tolle Burger. Unglaublich, aber schon sind zwei Wochen fast vorbei und wir steuern St. Maarten an, wo wir diesen abwechslungsreichen Törn bei einem letzten Abendessen noch einmal Revue passieren lassen.