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Segel- und Motorbootschule in Erlangen

Lanzarote – Madeira – Gibraltar – Malaga

Lanzarote – Madeira – Gibraltar – Malaga
(ca. 1300 sm )

Dauer: 2 Wochen

Törnart: Hochseetörn

 

Für Leute, die schon immer von einer Atlantiküberquerung geträumt haben, aber aus zeitlichen Gründen (wer kann schon 4 Wochen Urlaub am Stück nehmen) keine Gelegenheit dazu hatten, ist dieser Törn eine wunderbare Alternative.

Törnbeginn ist Samstag. Wir liegen in der schön gelegenen Marina Puerto Calero auf Lanzarote. Diese durch den Künstler Cesar Manrique geprägte Vulkaninsel ist idealer Ausgangspunkt für unseren langen Schlag ins Mittelmeer. Wir verproviantieren uns ausgiebig und nachdem alles verstaut ist und wir unsere Kojen bezogen haben, belohnen wir uns mit einem leckeren Abendessen in unserem Lieblingsrestaurant La Bodega im Nachbarort Puerto del Carmen.

Am nächsten Morgen heißt es nach einem entspannten Sonntagsfrühstück und der Schiffs- und Sicherheitseinweisung „Leinen los“ und „Klar zum Setzen der Segel“. Wir steuern durch die Meerenge zwischen Lanzarote und Fuerteventura, holen die Segel an und gehen auf Backbordbug, Amwindkurs. Das wird die nächsten Tage unser vorherrschender Kurs bleiben.

Ob wir Madeira anlaufen oder direkt Richtung Gibraltar weitersegeln, ist wetterabhängig. Vor uns liegen viele Tage Hochseesegeln auf dem weiten atlantischen Ozean. Die Schleppangel wird ausgebracht und wir hoffen auf den einen oder anderen Thunfisch, den wir uns dann lecker zubereiten. Die Bordroutine spielt sich ein und wir wechseln uns mit den Wachen ab. Wundervolle Sternenhimmel in der Nacht, Delphinbegleitung am Tag werden uns begeistern. Wenn es Äolis gut mit uns meint, werden wir Funchal, die Hauptstadt Madeiras anlaufen. Die Ansteuerung dieser wundervollen Hochseeinsel ist immer wieder ein tolles Erlebnis und einmal die von Atlantiküberquerern gemalten Bilder auf der Hafenmole zu betrachten, ist ein Muss in jedem Seglerleben.

Je näher wir dann an das Mittelmeer kommen, um so häufiger sehen wir Frachtschiffe, die unsere Route kreuzen und alle auf das selbe Nadelöhr wie wir zusteuern: die Meerenge von Gibraltar. Wir nehmen Kurs auf „The Rock“ und segeln von Radar und AIS unterstützt durch die zahllosen vor Reede liegenden Großschiffe. Wenn wir gut in der Zeit liegen, unternehmen wir natürlich noch einen Ausflug auf den berühmten Affenfelsen – aber nicht ohne vorher das Ganze mit dem typischen „English Breakfast“ eingeleitet zu haben!

Es folgt der letzte Schlag Richtung Benalmadena, dem Sportboothafen von Malaga, wo wir diesen seglerisch anspruchsvollen und abwechslungsreichen Törn bei einem leckeren Tapas-Essen in der nur von Einheimischen frequentierten Hafenkneipe ausklingen lassen. Noch lange werden unsere Gedanken um die Tage und Nächte auf dem Atlantischen Ozean kreisen und wir nehmen die Erinnerungen daran mit in unseren Alltag.