Karibik - diese Farben sind unglaublich

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Die Tobago Cays

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Perfekte Segelbedingungen auf den Kanaren

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Segel- und Motorbootschule in Erlangen

Sardinien – Korsika – Menorca – Mallorca

Sardinien (Olbia) – Korsika – Menorca – Mallorca (Alcudia) (ca. 350 sm)

Dauer: 2 Wochen

Törnart: Segelreise

 

Dieser Törn ist wirklich ein Highlight in unserem diesjährigen Programm. Er bietet alle Facetten des Fahrtensegelns: Vier Inseln, mit dem Lavezzi- und dem Maddalena-Archipel zwei herrliche Inselgruppen, zahllose wunderschöne Buchten, mediterrane kleine Städtchen, eindrucksvolle Naturhäfen und Fjorde und Hochseesegeln mit einer Nachtfahrt. Hier haben wir ausreichend Zeit, den sommerlichen Sternenhimmel zu genießen und mit der Straße von Bonifacio befahren wir eines der spektakulärsten Seegebiete des Mittelmeers.

Der Törn beginnt in Olbia auf Sardinien. Anreisetag ist der Samstag. Nachdem jeder seine Koje bezogen hat, verproviantieren wir uns im nahegelegenen Supermarkt. Am Abend lassen wir uns in einem Lokal die einheimischen Spezialitäten schmecken. Nach einem entspannten Frühstück am Sonntag folgt die Schiffs- und Sicherheitseinweisung. Mittags heißt es dann raus aus dem Hafen, Segel gesetzt. Wir nehmen Kurs auf den Maddalena Archipel und segeln dabei die berühmte, zerklüftete und sehr buchtenreiche Costa Smeralda entlang. In den ersten Tagen werden wir uns zwischen den Highlights Sardiniens und Korsikas kaum entscheiden können, die Auswahl an herrlichen Buchten ist einfach zu groß. Am Abend suchen wir uns einen schönen Ankerplatz und lassen das Grundeisen fallen. Baden, Schnorcheln und anschließend was Leckeres in der Bordküche zubereiten – so sieht ein perfekter Buchtabend aus, dem man mit einem Glas Rotwein in der Hand unter dem Sternenhimmel ausklingen lässt. Am nächsten Morgen werden wieder Segel gesetzt und wir erkunden den nahegelegenen Maddalena Archipel. Diese kleine, naturgeschützte Inselgruppe, bildet fast ein Segelrevier für sich. In der Abdeckung der Eilande segelt es sich hier auch bei Starkwind wie auf einem Binnenrevier. Wir machen eine kurze Segelpause, um für 1 Stunde das Städtchen La Maddalena zu erkunden, um dort ein leckeres, italienisches Eis zu essen.

Weiter geht es Richtung Korsika. Wir queren die berühmte Straße von Bonifacio, wo sich der Wind aufgrund des Düseneffekts oft um zwei Windstärken erhöht. Wir laufen die gleichnamige, hoch auf den weißen Kreidefelsen eindrucksvoll gelegene korsische Festungsstadt an. Die enge Einfahrt ist fast nicht zu erkennen und die Häuser scheinen über dem Abgrund zu schweben. Sollten wir hier mal einen Flautentag erwischen, braucht sich niemand darüber zu ärgern: Es gibt uns die Möglichkeit, die zu Korsika gehörenden Lavezzi Inseln anzulaufen, was wegen der zahllosen vorgelagerten Riffe nur bei ruhiger See möglich ist. Hier finden sich wohl einige der schönsten Buchten und Strände des gesamten Mittelmeers. Bizarre Granitfelsen, smaragdgrünes Meer und hellweiß bis rosa schimmernder Sand sowie eine einzigartige Vegetation aus duftenden Wildkräutern prägen die fast unberührten Lavezzi Inseln.

Dann folgt unser langer Schlag Richtung Balearen. Zweihundert Seemeilen liegen vor uns. Das heißt für uns, ein Tag, eine Nacht und nochmal ein Tag werden wir unterwegs sein. Wir teilen uns die Nachtwachen unter einem tollen Sternenhimmel, begleitet vom Rauschen der Bugwelle. Vielleicht besuchen uns Delphine und mit etwas Glück fangen wir einen Fisch. Auf der Ostseite Menorcas laufen wir mit Mahon einen der größten Naturhäfen der Welt an. Vom Genueser Großadmiral Andrea Doria stammt der Ausspruch, er kenne nur drei sichere Häfen im Mittelmeer: Juli, August und Mahon. Wir lassen uns in den verwinkelten und engen Gassen von Mao (so die einheimische Bezeichnung) treiben, besuchen den Fisch- und Gemüsemarkt unter dem Kreuzgang eines ehemaligen Klosters und genießen von dort den herrlichen Ausblick auf den Hafen.

Die Aufgabe der nächsten Tage wird sein, die schönste Bucht Menorcas zu finden – und das ist bei der großen Auswahl gar nicht so einfach!! Wo es uns gefällt, lassen wir den Anker fallen, schwimmen ein paar Runden in türkisblauen Wasser um unser Schiff oder schnorcheln entlang der Felsen und ziehen dann nach Lust und Laune weiter zur Nächsten. Ob wir dabei den Süden der Insel oder den Norden absegeln, machen wir vom Wetter abhängig.

Der letzte Stopp auf Menorca ist Ciutadella. Die Altstadt dieses wirklich wunderschönen Städtchens schmiegt sich malerisch an eine langgezogene, fjordähnliche Bucht, in der wir im Stadthafen festmachen. Wir schlendern durch die Gassen, probieren den einheimischen Gin und genießen den lauen Mittelmeer-Sommerabend, bevor wir uns in unserem dortigen Lieblingslokal ein iberisches Schwein oder Spanferkel schmecken lassen (ein absoluter Traum – hat bei uns die Renaissance des Schweins eingeleitet).

Unser letzter Schlag führt uns in den Nordosten der großen Nachbarinsel Mallorca, wo unser Törn in Alcudia endet. Bei einem letzten leckeren Abendessen in unserer bevorzugten Tapasbar lassen wir bei mallorquinischen Spezialitäten diesen wunderschönen Törn ausklingen.